Warner Brother Studios – Harry Potter -- hautnah erlebt

Warner Brother Studios – Harry Potter -- hautnah erlebt

Technik im Harry Potter Universum

Kurz darauf werde ich von einem Ast, der peitschenden Weide, erschlagen. Eigentlich befinde ich mich in der Technikabteilung. Es ist auf der einen Seite enttäuschend zu sehen, wie wenig Magie tatsächlich hinter der Welt um Harry Potter und Co. steckt, auf der anderen aber auch faszinierend, wie viel wirklich gebaut werden muss und nicht im Computer entsteht.

Die düstere Seite

Als Nächstes bekomme ich das Malfoy Manor und seine düstere Atmosphäre zu sehen. Das grün-schwarz schimmernde Gewand Lord Voldemorts sieht majestätisch und sehr elegant aus und fällt in trägen Stoffbahnen auf den Fußboden. Eine Abzweigung führt durch den Verbotenen Wald, in dem mir Agrumantulas, Seidenschnabel und Zentauren auflauern. Manchmal, wenn sich die motorbetriebenen Riesenspinnen bewegen, höre ich das Kreischen einiger Besucherinnen und zucke selbst zusammen.

In die Maske!

In einem kleinen, grau gehaltenen Raum stehen verschiedene Figuren, unter anderem ein kleines Thestralbaby und der Hauself Dobby. Die verschiedenen Masken der Kobolde hängen an einer Wand und ich höre mir einen digitalen Vortrag von Warwick Davis (Professor Flitwick, Gryphook) an, der mir mit reichlich Humor erzählt, wie lange es gedauert hat, die verschiedenen Kostüme und Masken anzuziehen.

Ein Thestralbaby mit seiner Mutter

Zeichnungen der magischen Welt

Kurz vor Abschluss der Tour gelange ich in einen Gang, in dem die verschiedenen Zeichnungen, Skizzen und Gemälde ausgestellt sind, die nötig waren, um die geliebte magische Welt zum Leben zu erwecken. Ich erkenne neben den groben Skizzen viele genaue technische Zeichnungen, zum Beispiel vom Fuchsbau oder dem Schloss Hogwarts.

Die Schule für Hexerei und Zauberei

Ich biege um eine weitere Ecke und stehe plötzlich vor einem riesigen Modell Hogwarts: dem krönenden Abschluss. Das Modell füllt einen Raum, der die Größe von vier Klassenzimmern erreicht, und ich vergesse zu atmen. Die detailreiche Ausführung und das gesamt Bild sind umwerfend. Ich kann die Magie praktisch riechen. Das Licht ist gedimmt und lässt das Schloss in verschiedenen Farben erstrahlen. Über einen Rundgang habe ich die Möglichkeit, die Schule einmal im Ganzen zu umrunden. Und ich versuche alles in mich aufzunehmen.

Das Schloss Hogwarts als Modell

Nachdem ich alles bewundert habe und mich aus einer anderen Welt in die Realität zurückgekämpft habe, wende ich mich ab und betrete einen Raum, der vollgestopft ist mit Zauberstabschachteln. Bei genauerem Hinsehen erkenne ich, dass auf der Rückseite jedes Kartons ein Name geschrieben steht, und eine Frau erklärt mir, dass sämtliche Mitarbeiter hier verewigt sind. Mir wird erst jetzt wirklich bewusst, wie viele Menschen an dieser Welt, an diesem Universum gearbeitet haben.

Für jeden Mitwirkenden ein Zauberstab

Das Ende eines Ausflugs

Von hier aus erkenne ich bereits das Ende der Tour, den Fan Shop, und bin erstaunt, wie viele verschiedene Pullover, Mützen, Notizbücher, Zauberstäbe und sonstigen Krimskrams es gibt. Ich kaufe ein Lesezeichen. Die Rückfahrt verläuft problemlos und ich empfinde den Tag als sehr magisch, aber auch aufschlussreich.

Weitere Informationen zu den Harry Potter Studios findest du unter:

https://www.wbstudiotour.co.uk/

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